Hansjörg rief und alle sind gekommen...

Hier wollen wir einen kleinen Einblick in das lustige und interessante Treiben während eines Töpferkurses bei Hansjörg geben. Neben viel Information und wunderbaren Jausen kommt der Spass auch nicht zu kurz. Ob Anfänger, leicht Fortgeschrittene oder kleine Töpferprofis - hier lernt jeder wieder viel Neues dazu. Danke Hansjörg!

Die Workoholics
Wenn sich der Großmeister des Tones an das Gerät begab, scharte sich das eifrige Publikum um ihn. Nur ja kein Wort verpassen. Bei den Tipps und Tricks waren alle mit höchster Konzentration dabei.
Die großzügige Werkstatt: lichtdurchflutet und für Tonliebhaber ein Dorado. Was war da nicht alles zu Bestaunen! Viele Köche verderben den Brei? Aber nicht im Kurs. Das gesellige Miteinander gab diesem Wochenende eine besondere Note.
Hier läßt sich Doris beim Zentrieren über die Schulter schauen. Beim Hansjörg war das alles so einfach!! Franz, der einzige Mann in der Runde mußte sich nicht, wie auf diesem Bild, vor den Frauen verstecken. Er war nur mit Gewalt von der Töpferscheibe zu trennen.
Viel Arbeit für Hansjörg. Die verpatzten Drehversuche mußten für den nächsten Tag ordentlich durchgeknetet werden. Die ersten Gehversuche auf der Töpferscheibe. Viel Schweiß und Mühe haben sie gekostet.
Warum nicht etwas mogeln. Mit den Gipsformen lassen sich wunderbare Kugeln formen. Man kann ja nachher der Verwandtschaft erzählen, man hätte sie auf der Töpferscheibe hergestellt. Achtung! Achtung! Hansjörg läßt seinen Erfahrungsschatz über die Köpfe der Unwissenden rieseln.
Fast wie Blätterteig ausrollen. Aber hier entsteht ein Kunstwerk in der Plattentechnik. Wie gut, dass wie hier bei Elisabeth, der Töpfermeister immer ein Ohr für Fragen offen hat und gleich mit Hand anlegt, wenn irgendein Problem auftritt.
Uhren, Türschilder, Auflaufformen. Es muß nicht alles rund sein. Mit diesen Kunstwerken macht man auf jeder Geburtstagsfeier eine gute Figur. "Keep smiling Hildegard" - auch wenn es manchmal einfach nicht klappen will. Der Spaß steht immer im Vordergrund.
Carmen mit den magischen Applizierungshänden. Kunstvolle Vasen, Uhren und Türschilder entstanden unter ihren Händen. Es wird gemunkelt, dass eine Kursteilnehmerin sogar ein Stück mit ihr getauscht hat! Unser jüngster Teilnehmer Andreas setzte uns mit seinem Durchhaltevermögen in Erstaunen. An allen 3 Tage war der 10jährige von der Töpferscheibe nicht weg zu bekommen.
Ein friedliches Bild. Alle sind an der Arbeit. Niemand stellt Fragen! Ich glaube, da hat sich gerade Hansjörg zu einem Nickerchen aufgemacht! Die wundervollen Jausen waren eine willkommene Ausrede für eine Pause. Mit Kaffee, Säften, Mineralwasser und wunderbaren Broten und Muffins wurden wir von Barbara Kathrein verwöhnt.
Hoppla! Da haben wir ja die Fotografin Tina erwischt. Und Sie dachte schon, dass sie ungeschoren, besser gesagt unphotografiert, davon kommt! Hurra! Es ist geglückt. Nach monatelangen Übungen und verzweifelten Versuchen ist mit Hilfe von Hansjörg eine ansehliche Vase entstanden.
10 Tage später sind die Kunstwerke gebrannt und warten zitternd auf die noch unerfahrenen Glasuranfänger! Noch während der Erläuterungen von Hansjörg halten es einige Kursteilnehmer nicht mehr aus und beginnen dem Ton Farbe einzuhauchen.
Mit den Pigmentfarben, die sich gleich wie Wasserfarben verarbeiten lassen, konnten die Künstler zarte Linien auf den Ton bringen. Für die Liebhaber von Effektglasuren stellte Hansjörg seinen kompletten Vorrat an Glasuren bereit. Bewunderungswürdig wie er bei dem Farbverbrauch der Teilnehmer die Ruhe bewahren konnte.
Das beste ist gerade gut genug! Mit diesem Leitsatz kann man am besten die stundenlange Bepinselung mit den Pigmentfarben beschreiben. So viele Stunden vergangen und noch so viele Gefäß waren zu glasieren. Warum nicht einmal einfärbig glasieren. Vor allem die Fertigstellung der Zimmerbrunnen wird mit Spannung erwartet.
Höchste Konzentration herrscht hier. Damit auch ja kein Farbtupfer falsch gesetzt wird. Hier sieht man Carmen bei Ihrem Gustostückerl. Um ihm den letzten Schliff zu geben, wird er mit einer schönen Steinzeugglasur noch veredelt.
Nadja und Sofia waren auch wieder eifrig beim Glasieren dabei. Wie die Farbe wohl nach dem Brand aussehen wird? Es ist vollbracht. Oder doch besser "es ist prachtvoll". Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die bunte Pracht wird jetzt noch den Glasurbrand zu überstehen haben und dann in die liebevollen Hände der Künstler gegeben.
© Copyright Töpferstudio Kathrein email | Impressum